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Wer sind die Eizellspenderinnen?

Eizellspenderinnen sind junge und gesunde Frauen, die sich freiwillig und anonym dazu entschließen, einen Teil ihrer Eizellen zu spenden. Obwohl ihre Motivation oft völlig altruistisch ist, haben sie auch Anspruch auf eine pauschale Entschädigung (etwa 1.000 Euro in Spanien und 750 GBP im Vereinigten Königreich). In Spanien ist die Eizellspende völlig legal und seit 1984 erlaubt.

Was sind die Voraussetzungen für eine Eizellspende?

Die Eizellspenderin muss zwischen 18 und 35 Jahre alt sein, körperlich und geistig gesund, mit normaler Ovulationsfunktion und ohne Anzeichen für genetische Erkrankungen, Infektionskrankheiten oder Fehlbildungen. Die zukünftige Eizellspenderin unterzieht sich einem ersten Beratungsgespräch, gynäkologischen Untersuchung, vaginalen Ultraschall mit Bewertung ihrer Eierstockreserve, einer allgemeinen Blutuntersuchung, Infektionsscreening, genetischen Untersuchungen (einschließlich Karyotyp- und Trägergentest) und einer psychologischen Bewertung.

Wie läuft die Eizellspende ab?

Die Behandlung der Eizellspenderin umfasst eine 10-12-tägige Stimulation der Eierstöcke mit subkutanen Injektionen und serieller Ultraschallüberwachung, die mit der Eizellentnahme endet, eine kurze, 10-minütige Verfahren, das unter Sedierung durchgeführt wird. Die entnommenen Eizellen werden von einem Embryologen im Labor untersucht, und die reifen Eizellen werden mit den Spermien des Partners oder Spendersamen befruchtet (je nachdem, was zutrifft) oder eingefroren und in einer Eizellenbank gelagert.

Egg donation

Was sind die Nebenwirkungen und Risiken einer Eizellspende?

Die wichtigsten Nebenwirkungen der Eizellspende sind vorübergehend und reversibel und können Blähungen, Unterleibsbeschwerden und Brustspannen umfassen, die mit dem Wachstum der Eierstöcke zusammenhängen. Zu den Risiken gehört das ovarielle Überstimulationssyndrom (OHSS), das heutzutage durch den Einsatz spezifischer Hormonpräparate und sicherer Stimulationsprotokolle praktisch komplett verhindert werden kann. Die Eizellentnahme birgt ein geringes chirurgisches Risiko (<0,5 %) wie innere Blutungen, die Verletzung anatomischer Strukturen oder eine Beckeninfektion.

Wie oft können Eizellspenderinnen spenden?

In Spanien werden Eizellenspenderinnen in einem nationalen Register eingetragen, in dem festgehalten wird, wie oft eine Eizellenspenderin gespendet hat, und auch die Anzahl der von derselben Spenderin gezeugten Kinder (auf anonyme Weise). In Spanien gibt es eine oberste Grenze von 6 Spenderinzyklen mit einem Mindestabstand von 3 Monaten zwischen den Behandlungen.

Wie wird die Anonymität bei der Eizellspende gewahrt?

Die Anonymität der Spenderin wird in den verschiedenen Ländern unterschiedlich verwaltet. In vielen Ländern hat jedes von einer Spenderin erzeugte Kind die Möglichkeit, zum Zeitpunkt seiner Volljährigkeit die Identität seiner Spenderin zu erfahren (im Vereinigten Königreich wird dies von der HFEA-Behörde geregelt). In Spanien hingegen ist die Eizellspende streng anonym, und die Empfängerin könnte nur grundlegende, nicht identifizierende Informationen über ihre Spenderin erfahren, die bei der Schwangerschaftsvorsorge wichtig werden könnten (z.B. Alter und Blutgruppe der Spenderin).

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