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Was ist Embryo-Banking?

Embryo-Banking bezieht sich in erster Linie auf die Erzeugung und Kryokonservierung von Embryonen zur späteren Verwendung während eines Kryozyklus (Auftauzyklus). Im weiteren Sinne bezieht sich Embryo-Banking oder Embryo-Ansammlung jedoch auch auf eine Reihe von aufeinanderfolgenden IVF-Zyklen, die innerhalb eines kurzen Zeitraums durchgeführt werden, um mehrere Embryonen zu erzeugen.

Wer sind die besten Kandidaten für Embryo-Banking?

Die besten Kandidaten für das Embryo-Banking sind Low-Responder (die voraussichtlich nur drei oder weniger Eizellen produzieren) oder Patientinnen in ihren 40ern, die sich eine PID-Behandlung unterziehen. Für diese Patienten ist es wichtig, rechtzeitig eine geeignete Anzahl von Embryonen zu erhalten.

Wie läuft das Embryo-Banking ab?

Beim Embryo-Banking ist das Verfahren dasselbe wie bei einer normalen IVF-Behandlung und umfasst die Stimulation der Eierstöcke, die Eizellentnahme, die Befruchtung und die Embryokultur. Im Falle eines PID-Tests werden die entstandenen Blastozysten zur späteren Verwendung eingefroren. Ein nächster Stimulationszyklus kann nach einer kurzen Pause (z. B. ein normaler Menstruationszyklus) oder sogar nur einige Tage nach der Eizellentnahme begonnen werden (Doppeltstimulation). Auf diese Weise können mehrere IVF-Zyklen (bis zu 3-5) durchgeführt werden, je nach Motivation und Budget der Patientin.

Embryo banking

Was sind die Vor- und Nachteile einer Embryo-Banking?

Patientinnen, die sich für getrennte IVF-Zyklen entscheiden, brechen die Behandlung häufig ab, nachdem ihr erster Versuch fehlgeschlagen ist. Der Hauptvorteil des Embryo-Bankings besteht darin, dass bei denjenigen, die mehrere Stimulationsphasen durchlaufen, weniger Abbrüche auftreten. Mehrere Stimulationen könnten zu mehr Eizellen, mehr Embryonen und letztlich zu einer höheren Erfolgswahrscheinlichkeit führen. Dennoch das Embryo-Banking ist eine komplexe und langwierige Behandlung, die für die Patienten sowohl physisch als auch psychisch anstrengend sein kann. Die aus jeder Eizellentnahme gewonnenen Embryonen müssen obligatorisch eingefroren werden. Der Preispolitik der Klinik könnte ein weiterer entscheidender Faktor dafür sein, ob sich die Patienten für einen einzelnen oder mehrere Behandlungszyklen entscheiden.

Was sind die Nebenwirkungen und Risiken der Embryo-Banking?

Das Embryo-Banking hat keine wesentlich höheren Nebenwirkungen und Risiken als die herkömmliche IVF-Behandlung. Es handelt sich jedoch um eine komplexe und langwierige Behandlung, die für die Patientinnen sowohl physisch als auch psychisch anstrengend sein kann. Außerdem müssen die aus jeder Eizellenentnahme gewonnenen Embryonen eingefroren werden, und später müssen sich die Patienten einem Auftauzyklus unterziehen.

Wie hoch ist die Erfolgsquote beim Embryo-Banking?

Die Erfolgsquote beim Embryo-Banking dürfte höher sein als bei einer einzigen IVF-Behandlung, obwohl sie vom weiblichen Alter und anderen Patientenmerkmalen abhängt. Das Embryo-Banking oder Embryo-Ansammlung ist ein Protokoll, das vor allem für Low-Responder oder PID-Patientinnen von Vorteil sein kann.

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