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Prüfung der Eileiterdurchgängigkeit 

Die Eileiter sind dünne Leitungen, die die befruchtete Eizelle von den Eierstöcken zur Gebärmutter transportieren. Hier findet auch die natürliche Befruchtung einer menschlichen Eizelle statt. Daher gehört die Untersuchung der Eileiterdurchlässigkeit zur Routineuntersuchung bei Unfruchtbarkeit, insbesondere wenn eine natürliche Befruchtung erwartet wird, wie z. B. bei programmiertem Geschlechtsverkehr, Ovulationsinduktion oder intrauteriner Insemination. Je nach Regionen der Welt kann fast ein Drittel der weiblichen Unfruchtbarkeit durch einen Eileiterfaktor verursacht werden aufgrund von Eileiterschäden oder Entzündungen.

Bei der IVF-Behandlung, wo die Befruchtung außerhalb des Körpers stattfindet, und die Eileiter umgangen werden, ist ihre Untersuchung nicht immer erforderlich. In einigen Fällen ist es jedoch wichtig, bereits vor eine geplante IVF-Behandlung zu prüfen, ob die Eileiter nicht verstopft sind und sich keine so genannten Hydrosalpinx (ein flüssigkeitsgefüllter, distal blockierter Eileiter) gebildet haben, die die Einnistung des Embryos beeinträchtigen könnten.

Die Prüfung der Eileiterdurchgängigkeit kann mit der klassischen Röntgenuntersuchung (Hysterosalpingographie oder HSG) in einer radiologischen Abteilung erfolgen. Obwohl diese Untersuchung etwas umständlich und sehr bedienerabhängig ist, liefert sie in der Regel eine ausgezeichnete Beurteilung der Eileiterdurchlässigkeit, und gegeben falls kann auch einen proximalen oder distalen Verschluss erkennen, das Vorhandensein einer Hydrosalpinx bestätigen oder auf Beckenadhäsionen zu deuten.

In letzte Zeit wurde eine einfachere, weniger invasive Methode entwickelt: die Hysterokontrastsonographie (HyCoSy), bei der eine kleine Menge echogenische Flüssigkeit durch einen dünnen Katheter in die Gebärmutterhöhle injiziert ist und deren Passage durch eine detaillierte vaginale Ultraschalluntersuchung verfolgt wird. Es handelt sich um eine weniger invasive Option im Vergleich zu einer klassischen radiologischen Untersuchung. Es ist eine sehr gute Möglichkeit, die normale Eileiterdurchgängigkeit zu bestätigen oder den Verdacht auf einen Eileiterverschluss zu erheben, der gegebenenfalls durch eine diagnostische Laparoskopie weiter untersucht werden kann. Eine gründliche 3D-Ultraschalluntersuchung ermöglicht auch die Beurteilung der Eierstockreserve und die Erkennung möglicher begleitender Anomalien der Gebärmutter oder des kleines Beckens (wie Endometriose, Adenomyose).

Tubal patency testing
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