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IVF-Behandlung mit geteilter Mutterschaft

Ist es sinnvoll, sich im Ausland behandeln zu lassen, und wie wählt man eine geeignete Klinik aus?

Warum entscheiden sich weibliche gleichgeschlechtliche Paare für eine IVF-Behandlung mit geteilter Mutterschaft?

Der Hauptgrund für die Wahl dieser Option ist die Tatsache, dass weibliche gleichgeschlechtliche Paare die einzigartige Möglichkeit haben, ein Baby auszutragen, das aus der Eizelle ihres Partners entstanden ist (auch mit Verwendung von Spendersamen). Im Vergleich zu einfacheren Behandlungsoptionen (wie der Insemination mit Spendersamen), bei denen die genetische und die Schwangerschaftsmutter ein und dieselbe Person ist (und der andere weibliche Partner „nur“ die soziale Mutterrolle spielen kann), ermöglicht diese Behandlungsoption eine echte gemeinsame Mutterschaft von den sehr frühen Phasen der Empfängnis und der nachfolgenden Schwangerschaft an. Für Paare, bei denen ein medizinischer Grund vorliegt (Probleme mit der Qualität der Eizellen oder der Gebärmutter), ermöglicht diese Behandlung gleichgeschlechtlichen Paaren, sich gegenseitig „auszuhelfen“ und eine Eizellspende oder Leihmutterschaft Behandlung zu vermeiden.

Ist die IVF-Behandlung bei gemeinsamer Mutterschaft in allen europäischen Ländern erlaubt?

Tabelle aus Bodri D et al (RBMO, 2017).

Kann die IVF-Behandlung mit geteilter Mutterschaft im Rahmen der Kinderwunsch im Ausland durchgeführt werden? Ist sie logistisch machbar und sicher?

Gleichgeschlechtliche weibliche Paare, die sich im Ausland einer IVF-Behandlung mit geteilter Mutterschaft unterziehen möchten, müssen zunächst eine Online-Erstberatung vereinbaren und die erforderlichen Untersuchungen (Blutuntersuchungen und Ultraschall) zu Hause durchführen woraufhin die Behandlungsphase bis zu zwei Wochen dauern könnte. Während der Behandlung könnten sie den ersten Ultraschall und Hormonuntersuchungen in ihrem Heimatland durchführen und nur für die letzten Phasen der Stimulation und der Eizellentnahme ins Ausland kommen. In diesem Fall ist der gesamte Auslandsaufenthalt kurz und kann maximal 5-7 Tage betragen. Die Eizellentnahme selbst ist ein kurzer, schmerzloser Eingriff, der unter Sedierung durchgeführt wird. Wenn nach der Eizellentnahme keine Komplikationen auftreten, ist es sicher, 24-48 Stunden nach dem Eingriff wieder nach Hause zu fliegen. Die Risiken einer Überstimulation können heutzutage durch die Wahl geeigneter Stimulationsprotokolle weitgehend vermieden werden. Der Embryotransfer kann kurz nach der Eizellentnahme oder zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen, falls die Embryonen eingefroren werden. Die daraus resultierende Schwangerschaft wird in ihrem Heimatland weiterverfolgt.

cross-border reproductive care

Wie wählt man eine geeignete Klinik für eine IVF-Behandlung mit geteilter Mutterschaft aus?

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